BRS News

Agrarministerin Michaela Kaniber hat die zweite Antragsrunde des bayerischen Innovationsförderprogramms gestartet. Neue Ideen und kreative Projekte sollen dazu beitragen, unsere Landwirtschaft wettbewerbsfähiger, ressourcenschonender und nachhaltiger zu machen, sagte die Ministerin in München. Vor allem neue Ansätze in Zusammenhang mit mehr Biodiversität und Tierwohl seien Zukunftsthemen, denen sich die Landwirtschaft stellen müsse.
Das Innovationsförderprogramm wurde im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP-agri) konzipiert. Finanziert wird es zu gleichen Teilen von Freistaat und Europäischer Union. Für die zweite Antragsrunde stehen insgesamt knapp sechs Millionen Euro zur Verfügung. Anträge können ab sofort bis zum 30. September bei der Staatlichen Führungsakademie eingereicht werden.

Der Unternehmensbereich Tiergesundheit von Boehringer Ingelheim hat einen Minderheitsanteil an dem belgischen Unternehmen SoundTalks NV erworben. Das digitale Überwachungsgerät von SoundTalks NV soll für eine gesündere Schweinehaltung sorgen und Landwirten ein effizienteres Arbeiten ermöglichen.
Im Rahmen eines Pilotprogramms plant Boehringer Ingelheim, das SoundTalksTM-System in ausgewählten Schweineställen zu installieren. Die Testphase beginnt in den USA und in anderen wichtigen Märkten für Schweine in diesem Frühjahr.

Sie wollen mehr über das System erfahren? Besuchen Sie uns auf der BRS-Fachtagung am 24. April in Bamberg. Das Unternehmen Boehringer unterstützt diese Tagung und ist in der Firmenausstellung dabei.

Um die Bewegungsfreiheit säugender Sauen zu verbessern, wird intensiv über alternative Haltungsvarianten diskutiert. Im Rahmen des dreijährigen Projektes InnoPig verglichen die Universität Kiel sowie die Versuchszentren Futterkamp und Wehnen drei Abferkelsysteme. Dies waren die Bucht mit klassischem Ferkelschutzkorb, Einzelhaltung ohne Fixierung sowie ein Gruppenhaltungssystem. Bei einer Abschlussveranstaltung des Verbundprojekts stellten die beteiligten Wissenschaftler Anfang April die Erkenntnisse im Detail vor.

Fazit: Mehr Bewegungsfreiheit wird mit mehr Ferkelverlusten erkauft (25 % gg. 15 % in der konventionellen Bucht). Eine Refinanzierung über die abgesetzten Ferkel dauert also noch länger, als bisher kalkuliert, das die neuen Buchten unverhältnismäßig viel kosten. Ob es vielleicht auch anders geht, wird Dr. Birgit Hinrichs, Big Dutchman AG, anlässlich der BRS-Fachtagung zum Thema Der Stall der Zukunf: Vision oder Realität darstellen. Weitere interessante Vorträge warten auf die 250 angemeldeten Teilnehmer.

©SuS - Nach dem die Landwirtschaft eindrucksvoll auf der Großkundgebung in Münster darauf aufmerksam gemacht hat, welche existenzgefährdenden Züge die vom Bundeslandwirtschaftsministerium angekündigte Verschärfung des Düngerechts annehmen könnte, haben sowohl die EU-Kommission als auch die Landwirtschaftsminister der Länder dazu Stellung bezogen. So stimmten die Landesvertreter auf der Agrarministerkonferenz in Landau einstimmig gegen den diskutierten pauschalen Düngeabschlag von 20 % Stickstoff in roten Gebieten. Sie fordern stattdessen eine differenzierte Vorgehensweise. So sollen Betriebe, die nachweislich besonders gewässerschonend wirtschaften, von den Maßnahmen in den jeweiligen Nitratkulissen ausgenommen werden.
QS - In der im vergangenen Jahr durchgeführten Systempartnerumfrage bewertet ein Großteil der befragten Systempartner ihre Teilnahme am QS-System positiv. Das positivste Feedback auf die im Fragebogen zu bewertende Aussage Die Teilnahme am QS-System unterstützt die Qualitätssicherung in meinem Betrieb gab es in den Bereichen Be- und Verarbeitung Obst, Gemüse, Kartoffeln und Schlachtung und Zerlegung.
idw - Methan ist ein atmosphärisches Spurengas, dessen Konzentration seit dem Beginn des industriellen Zeitalters stetig zunimmt und das als Treibhausgas wesentlich zur Erwärmung der Erde beiträgt. Während viele Prozesse bekannt sind, die zur Methanproduktion beitragen, können ausschließlich spezielle Mikroorganismen auf biologische Weise Methan wieder aus der Atmosphäre entfernen und sind damit wichtig für die Treibhausgasbilanz der Erde. Nun hat ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Wien einen Mikroorganismus im Labor gezüchtet, der ausschließlich von Luft leben kann und das darin enthaltende Methan verstoffwechselt.
Proteinmarkt - Wilfried Brede vom Serviceteam der Alsfeld GmbH befasst sich im ersten Teil des Beitrags mit dem Thema: Ökonomie und ein Mehr an Tierwohl. Alle zurzeit von der Politik, der Gesellschaft bzw. Nichtregierungsorganisationen geforderten Verbesserungen für mehr Tierwohl verteuern die Produktion! Wenn aber in mehr Tierwohl in der Veredlung investiert wird, sollte im Vorfeld einer Umsetzung geprüft werden, was rentabel möglich ist. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund der erheblich veränderten Anforderungen der Initiative Tierwohl. Parallel muss bei einer Stallbauplanung erwogen werden, ob mit einer ausreichenden Flexibilität eventuelle zukünftige (gesetzliche) Anforderungen erfüllt werden können. Den Fachartikel zum Thema finden Sie hier.
Der Schweizer Wissenschaftler Lukas Müller arbeitet an der Cornell University in New York und entschlüsselt Gene von Nutzpflanzen. Die Informationen werden in Datenbanken gespeichert. Im Interview mit dem Landwirtschaftlichen Informationsdienst (LID) informiert er über ein zentrales Anliegen seiner Arbeit: wie ernährt man eine zunehmende Weltbevölkerung? Der Wissenschaftler findet es unethisch, wenn man solche vorhandenen Technologien und Informationen nicht nutzt und die Leute verhungern lässt.
Die Toennies Unternehmensgruppe ist mit einem neuen Videoformat gestartet, mit dem die Menschen vorgestellt werden, die für das Unternehmen arbeiten. Robert Elmerhaus spricht im aktuellen Video mit Exportleiterin Jaqueline Nowack über die aktuelle Exportsituation von Schweinefleisch.