BRS News

Die österreichische Biobäuerin Birgit Stefanie Medlitsch, die den Blog Das ist los verantwortet, hat beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu Agrarsubventionen recherchiert. Anlass soll eine Äußerung der Unternehmerin Sarah Wiener zu dem Thema gewesen sein. Medlitsch klärt in ihrem Blog über die Hintergründe der Agrarförderung auf und wundert sich, dass das sonst niemand tut.

In Deutschland bietet das Bundeslandwirtschaftsministerium zahlreiche Informationen auf seiner Internetseite an. Nach der Lektüre wird klar: Prämienzahlungen sind mit der Einhaltung unterschiedlichster Standards verknüpft. Eine Überwachung findet durch die Behörden statt. Als Verbraucher kann man sogar einsehen, welche Unternehmen Agrarförderung erhalten haben.
(c) USDA: Zusammenhang zwischen Leistung und Methanemissionen

Je mehr Milch eine Kuh gibt, umso geringer sind die C02-Emissionen je erzeugte Produkteinheit. Das stimmt grundsätzlich, allerdings dürfen dabei andere Ziele, wie Tiergesundheit und Tierschutz, nicht aus dem Blickwinkel geraten. Hier passiert in Deutschland gerade viel. Was genau, wird die Privatdozentin Dr. habil. Kathrin Friedericke Stock, die den Geschäftsbereich Biometrie und Zuchtwertschätzung im Rechenzentrum VIT koordiniert, anlässlich der BRS-Fachtagung am 24. April 2019 in Bamberg vorstellen.
Derzeit passiert für eine nachhaltige Tierzucht mehr, als viele Politiker und Verbraucher mitbekommen. Die Fachtagung bietet daher eine gute Gelegenheit, sich aus erster Hand informieren zu lassen. Weitere spannende Vorträge warten auf die 250 angemeldeten Teilnehmer.

Point - Während in Europa die Entwicklungen aufgrund der unklaren und teilweise restriktiven Bestimmungen weitgehend blockiert sind, kam in den USA jetzt das erste mit Hilfe des «Genome Editings» entwickelte Lebensmittel auf den Markt – ein Sojaöl mit besonders hohem Ölsäure-Gehalt, das in
seiner Zusammensetzung weitgehend dem gesunden Ölivenöl entspricht.
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86 Jungzüchter haben sich für den diesjährigen Bundeswettbewerb angemeldet. Die Teilnehmer kommen aus neun verschiedenen Bundesländern und bringen Rinder von elf unterschiedlichen Fleischrinder-Rassen nach Paaren/Glien. Hier findet der Wettbwerb im Rahmen der BraLa in Schönwalde-Glien (9. bis 12. Mai 2019) statt.
Die Jungzüchter fiebern spannenden Wettbewerben entgegen.

Trotz aller Herausforderungen am Standort Deutschland bleibt die deutsche Landwirtschaft eine Zukunftsbranche. Mit dieser Aussage eröffnete der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, die diesjährige Agrarfinanztagung des Deutschen Bauernverbandes und der Landwirtschaftlichen Rentenbank, die mit gut 160 Teilnehmern vornehmlich aus dem Bankenbereich wieder gut besucht war. Rukwied machte in seinem Eingangsimpuls weiter deutlich, dass die deutsche Landwirtschaft auf den Bankensektor als verlässlichen Partner für die Finanzierung von Zukunftsinvestitionen setzt. Genauso wie wir eine verlässliche Politik und unternehmerische Freiräume brauchen, ist eine vertrauensvolle Begleitung unserer Betriebe durch die Kreditwirtschaft wichtig, so Rukwied. Ziel müsse es auch in Zukunft sein, landwirtschaftliche Unternehmen in ihrem betrieblichen Entwicklungsprozess kompetent zu beraten und passgenau zu finanzieren.

Nach dem aktuellen Bundesbankbericht lag der Fremdkapitalbestand in der deutschen Landwirtschaft im Dezember 2018 mit 53,2 Milliarden Euro über entsprechenden Vorjahresstand (50,2 Mrd. Euro).
(c) Grafik: IGS Thüringen; 1. Thüringer Schweinegipfel am 15.05.19 in Waltershausen

Die Politik darf nicht länger über Veränderungen in der Landwirtschaft beschließen, ohne die Fakten zu kennen, das erklärte die stellvertretende Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Schweinehalter in Thüringen e.V., Kerstin Fröhlich, gestern mit Blick auf den 1. Thüringer Schweinegipfel, der am Mittwoch, 15. Mai 2019 in Waltershausen stattfinden wird. Wir wollen mit Politik und Verbänden intensiv zusammenarbeiten, aber dazu gehört auch, dass Politiker genau wissen, worüber sie beschließen und welche Folgen ihre Beschlüsse haben, so Kerstin Fröhlich.

Der 1. Thüringer Schweinegipfel wird veranstaltet, um der Öffentlichkeit, Politik, Medien und Verbrauchern zu verdeutlichen, wie es um die Zukunft der Schweinehaltung in Thüringen steht
hib - Die Fraktion Die Linke sieht im Einsatz von Eiweißpflanzen einen Beitrag für eine nachhaltige Landwirtschaft. Die Abgeordneten fordern in einer Kleine Anfrage (19/9138) von der Bundesregierung unter anderem Auskunft darüber, ob die Aufnahme von Leguminosen in die Fruchtfolgedefinition der Erweiterten Konditionalität für Direktzahlungen an Agrarbetriebe als notwendig angesehen wird. Leguminosen sind Pflanzen, die über Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Stickstoff binden. Darüber hinaus soll erläutert werden, welche Maßnahmen bisher unternommen worden sind, um die Attraktivität des Anbaus von Eiweißpflanzen zu erhöhen.
Weiterbildung gewinnt überall enorm an Bedeutung, doch woher im Berufsalltag noch die Zeit für Weiterbildung nehmen?
Für alle Wissbegierigen hat Topigs Norsvin darum zusammen mit Trouw Nutrition und Boehringer Ingelheim sowie weiteren Partnern sechs eLeanring-Module über alle Stufen der Schweinehaltung von der Besamung über den Abferkelbereich und der Ferkelaufzucht bis zur Mast erstellt.
Das E-Learning - Programm eignet sich für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen. Nach der Registrierung und Passworterstellung erhält man Zugang.
Die Agrarminister der Länder haben bei ihrem Treffen vergangene Woche in Landau betont, dass die neue Übergangsfrist für das Kastrieren von Ferkeln ohne Betäubung genutzt werden muss, um unverzüglich die vorhandenen Alternativen in der Branche zu etablieren. Sie erinnern den Bund in diesem Zusammenhang an den Beschluss der letzten Amtschefkonferenz aus dem Januar, dass es bis zur nächsten AMK im Herbst einen Bericht über den Stand der Gespräche mit Unternehmen, der Schlachtbranche und des Lebensmitteleinzelhandels im Hinblick auf die Unterstützung der vorhandenen Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration geben muss. (top agrar)
Topigs Norsvin: das "Macher Magazin" In dem Online-Magazin Macher von Topigs Norsvin erzählen Züchter, Schweinehalter, Metzger, Gastwirte und YouTuber an ihrem Arbeitsplatz über ihren Beruf, was sie dort tun und was es ihnen bedeutet. In kurzen Videoclips und anschaulichen Bildern erlangen Branchenkenner, Feinschmecker oder Schweineliebhaber einen Einblick in die Materie und erfahren viel Wissenswertes und Spannendes.
Mit unserem Macher möchten wir einen Beitrag für die gesamte Branche leisten. Wir möchten, dass sich das Image der Schweinehaltung in der Öffentlichkeit verbessert und unsere Landwirte wieder stolz auf ihren Beruf sind. so Eduard Eissing in einer Pressekonferenz.
Macher-by-Topigs Norsvin" macht Lust auf Schweinefleisch und auf die Menschen, die dahinterstehen und dafür brennen. Mit zwei bis drei Beiträgen pro Monat werden die Inhalte kontinuierlich erweitert und sollen zu einem virtuellen Nachschlagewerk der Branche werden.

Topigs Norsvin unterstützt die BRS-Fachtagung am 24. April 2019 in Bamberg und steht dort für Rückfragen zur Verfügung.